Tage des Zweifels

Montag, 11. September 2017, Im Lichtspiel, Beginn 20:00h, Barbetrieb ab 19:00h

In Anwesenheit von Bernhard Giger , Silvia Jost und Jürg Sollberger

Der Prozess um den unter dem Schlagwort "Mord in Kehrsatz" bekannt gewordenen Fall hat grosse öffentliche Anteilnahme und nach dem Urteil erheblichen Protest ausgelöst. Ausgegangen ist dieser vor allem von einer Geschworenen des Prozesses. Sie, Hausfrau und SVP-Mitglied, begann mehr und mehr zu zweifeln an einem Justizapparat, der offenbar nicht mehr nach dem Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" funktioniert. Die Geschichte dieser Geschworenen im Lauf des langen Prozesses erzählt der Film. 

in Zusammenarbeit mit CinéBern

"Que sera?" Berner Filmschaffende

Montag, 20. November 2017, im Lichtspiel, 20:00h, Barbetrieb ab 19:00h

In Anwesenheit von Dieter Fahrer (Regie und Kamera) und weiteren Filmleuten (evtl. aus dem Domizil Schönegg)

Auf den ersten Blick scheint alles aufzugehen: Eine Kindertagesstätte und ein Altersheim unter einem Dach - in der "Schönegg" in Bern ist eine Utopie Alltag geworden. Diese Menschen haben Zeit, viel Zeit, auch füreinander.
Auf den zweiten Blick – und der Film QUE SERA? besteht fast ausschliesslich aus zweiten Blicken – spürt man das Ringen um Würde. Dies macht die filmische Begegnung mit diesen ausgegrenzten Menschen so berührend – erst recht dort, wo alles Bemühen scheitert und gesellschaftliche Ohnmacht zum Vorschein kommt.

Es bleibt die Frage nach dem Wert des Lebens. Dem Wert eines Kinderlachens oder alter Hände, müde wie ein Herbstblatt. Das Zusammenleben von alt und jung in der "Schönegg" ist nicht bloss ein sozialpolitisches Experiment: in QUE SERA? wird es zur poetischen Metapher für Tod und Wiedergeburt.

Doch der Film beschönigt nichts. Er kann diesen alten Menschen ihre Jugend nicht zurückgeben, aber er kommt ihnen sehr nahe und gibt ihnen so ihre Würde zurück. Er zeigt uns nicht einfach ein Altersheim. Er zeigt uns Frau Fischer, Herr Zürcher, Frau Suter und andere: ihre menschliche Wärme, seine Gebrechlichkeit, ihren entwaffnenden Humor.

Der Respekt vor jedem dieser alten Menschen führt uns zum eigenen Respekt vor dem Alter und zum Bewusstsein, was – viel schneller als uns vielleicht lieb sein wird – auch auf uns zukommt.


Mehr zum Film und Trailer

In Zusammenarbeit mit CinéBern.

Der Gemeindepräsident

EINLADUNG Zur Hauptversammlung am 8. Mai 2017
im Lichtspiel, Sandrainstrasse 3, 3007 Bern

Beginn der Mitgliederversammlung: 19:00h

Nach der Sitzung lädt der Vostand zu einem Apéro ein und gedenkt Mathias Gnädinger mit dem Film

„Gemeindepräsident“ (1983) Beginn des Films 20:00h

 

   

 

„Hans Sturzenegger ist Gemeindepräsident einer Kleinstadt in der Schweizer Provinz. Der bürgerliche, verwitwete Lokalpolitiker
geniesst nicht nur im eigenen Lager den Ruf ein Liberaler zu sein. Doch das politische System hat ihn bereits träge gemacht.
Er strauchelt an einer Hausbesetzung, durch die ein angesehener Mann seiner Partei als Spekulant bloss gestellt wird und 
durch den Tod seines besten Freundes gerät er in Verdacht ein Schwuler zu sein. Er tritt zurück“. (Martin Aeschbacher)

CinéBern gedenkt mit diesem Film dem vielseitigen und bewundernswürdigen Schaffen des Schauspielers. 
Evtl. in Anwesenheit von Bernhard Giger, Regie und Drehbuch

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Gleich und anders


Einladung zum CinéBern Anlass "Berner Filmschaffende" 

am Montag 31. Oktober 2016, 2000 h im Lichtspiel (neues Datum!!)

(die Bar ist wie immer ab 1900h offen)

"Gleich und  anders“ wenn die Psyche uns fordert, in Anwesenheit mit Regisseur und Produzent Jürg Neuenschwander

 

   

Im Film GLEICH UND ANDERS - Wenn die   Psyche  uns fordert, geben Menschen mit psychischen Krankheiten einen direkten Einblick in die Herausforderungen, die sich ihnen rund um das Thema Arbeit stellen: Sie äussern sich sehr persönlich und authentisch zu ihren Abstürzen und Erfolgen, zu ihren oft gravierenden Geldsorgen, zu ihren unterschiedlichen Erfahrungen mit Arbeitgebern, Ärzten und Sozialinstitutionen.

 Wir begegnen Menschen, die aus ihren Erfahrungen lernen, ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und wieder positiv in die Zukunft schauen. Bei aller Zuversicht erleben wir aber auch, dass vieles nicht mehr so ist wie vor dem Zusammenbruch, ein beruflicher und sozialer Abstieg akzeptiert werden muss. Dank der immer wieder einfliessenden Sicht von Angehörigen und Arbeitgebenden entstehen differenzierte, lebensnahe Bilder aus dem Leben von psychisch kranken Menschen.

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